Moertelshop Newsletter vom 11.9.2020

19.09.2020 08:34
Liebe Betonbegeisterte,

Es geht los. Die erste Palette von unserem neuen VERTIKAL STANDARD ist frisch eingetroffen.

Vertikal Standard Beutel

VERTIKAL STANDARD ist  ein Stempel- und Prägebeton der neuesten Generation für die Gestaltung von strukturierten Wandoberflächen. Der Beton wird bis zu 10 cm dick auf die Wand aufgetragen und dann durch das Eindrücken von weichen Gummimatrizen in die gewünschte Form gebracht. So lassen sich spielend leicht künstliche Felslandschaften oder geprägte Bildmotive an die Wand bringen.

Musterflaeche

Patrick Völk, der Erfinder von VERTIKAL STANDARD hat das Verfahren in einer mehrjährigen Entwicklung perfektioniert und erklärt auf seinem Youtube-Kanal genau, wie es gemacht wird. Patrick ist genauso betonverrückt wie ich und steht natürlich für alle Fragen zu Stempelbeton in unserem FORUM zu Verfügung. Mehr Bilder von Patrick und seinen Werken aus Stempelbeton gibt es auf Instagram.

Alle Zubehörartikel wie Gummimatrizen, Farb- und Trennmittel gibt es natürlich auch im Moertelshop. Also am besten gleich loslegen.

Viele Grüße und eine schöne Zeit
Sven Backstein

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P.S.: Mein Techniktipp – Gewicht sparen durch Verdränger

Die Idee ist nicht neu und auch nicht schlecht: Anstelle einer 4 cm dicken Tischplatte aus Beton gießt man eine nur 2 cm dicke Platte, legt mit etwas Randabstand eine 2 cm dicke Styroporplatte darauf und füllt dann die Ränder noch bis zur Höhe von 4 cm mit Beton auf. Nach dem Entformen und Wenden sieht man dann auf eine scheinbar 4 cm dicke Platte. Der eingelegte Verdränger aus Styropor ist auf der Unterseite und somit nicht mehr zu sehen, und das Ganze ist bedeutend leichter als es sonst gewesen wäre.

Das kann man so machen, sollte aber ein paar Dinge dabei beachten:

1) Die Styroporplatte erzeugt beim Guss eine Menge Auftrieb und muss dementsprechend mit starken Latten und Schraubzwingen so niedergehalten werden, dass sie im flüssigen Beton nicht aufschwimmen kann.

2) De facto ist die Platte am Ende doch nur 2 und nicht 4 cm dick, was zur Folge hat, dass sie auch nicht ganz so robust ist und z.B. ein abgestellter heißer Kochtopf leichter zu einem Spannungsriss führt als bei einer dickeren Platte.

3) Es kann passieren, dass die Mitte der Platte einen leicht anderen Farbton annimmt als der Rand, weil die eingelegte Styroporplatte Einfluss auf das Abfließen der Hydratationswärme und die Verteilung eventuell verwendeter Pigmente haben kann und weil Beton auf solche Einflüsse sehr sensibel reagiert.

4) Man sollte keinen Verdränger aus einem Material nehmen, das härter ist als Styropor, denn der Verdränger muss der Schwindung des Betons beim Abbinden nachgeben. Tut er das nicht, dann bekommt man Risse.


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